Gefühle bestimmen die Lebensqualität

„Lass mich zufrieden mit dieser Gefühlsduselei – Fakten bestimmen das Leben!“
Wer hat das noch nie gehört?! Vielleicht ist es bis dato auch Ihre eigene Einstellung.

Dass Fakten das Leben bestimmen, scheint sicher. Dass Gefühle die Lebensqualität bestimmen, ist Faktum.

Menschen erzählen stolz von ihren Erfolgen, was sie erlebt haben, wie gut es gelaufen ist, wie souverän sie aufgetreten sind, was sie alles wissen und können, wie sie gewonnen haben. Wie „cool“ sie aufgetreten sind. Sie erzählen aber ebenso ihre traurigen Geschichten, was sie belastet, was sie verärgert, was sie gerne anders hätten.

Sind Fakten der Auslöser für das Erzählen oder die bewegenden Gefühle? Ist der Auslöser für eine Handlung bzw. Verhalten ein Faktum oder ein Gefühl? Möglicherweise ein durch ein Faktum ausgelöstes Gefühl? Was bringt letztlich den Menschen in Handlung?

Das Ego verlangt nach Streicheleinheiten, das Selbstbewusstsein nach einem neuen Anstrich oder das Minderwertige sucht nach einem Versteck. Trauriges sucht Mitgefühl, Verständnis oder Hilfe, usw..

Niemand erzählt eine Geschichte der Geschichte willen, sondern um ein Gefühl zu erleben, zu durchleben und/oder zu vermitteln. Nur so findet man auch Zuhörer. Niemand käme auf die Idee, einen Tag nach Fakten, gesprochenen Worten oder Gehörtem zu beurteilen. Beurteilt wird nach den erlebten und empfundenen Gefühlen – nur nach Gefühlen. Und wie gefühlt wird, bestimmt die eigene Interpretation, also die eigene Bewertung, die eigenen Gedanken. Die eigenen Gedanken erzeugen aber auch wieder Gefühle. Sowohl Gedanken wie Gefühle veranlassen den Menschen zu Handlungen.

Lebensqualität steht in unmittelbarem Zusammenhang mit mentaler Klarheit und mentaler Fitness!